Moderne Kochrezepte Ceres Rezeptheft von 1907

Traditionelles Kochbuch der österreichischen Küche, Rezepte mit Kokosfett Ceres

Moderne Kochrezepte Ceres Rezeptheft von 1907

Aufgrund der vielen Anfragen unserer Kunden haben wir die traditionellen original Rezepte aus dem Ceres Rezeptheft von 1907 hier gesamt veröffentlicht. Die auf dieser Seite aufgeführten Rezepte wurden nicht verändert oder überprüft. Rezepte, die wir in unserer Versuchsküche neu zubereitet haben, sind beim Original Rezept verlinkt. Das nachgedruckte original Rezeptheft können Sie hier kostenlos bestellen.

Rezepteregister traditionelle Rezepte mit Ceres Kokosfett:

Einbrenne.

Man erhitzt ein Stückchen „Ceres“ -Speise-Fett in einer Kasserolle, setzt eine entsprechende Menge Mehl zu, welches sich bei beständigem Rühren geradeso bräunt wie mit Naturbutter.

Suppen Rezepte traditionell von 1907 mit Ceres Kokosfett

Suppen

 

Erbsen-, Bohnen-, Linsen- oder Kartoffelsuppe mit Gemüse

Kleingeschnittene Möhren, Petersilie, Sellerie, Porre werden mit „Ceres“-Speisefett und einem Stückchen Zwiebel in einer Kasserolle geröstet. Je nach Wunsch kocht man in Salzwasser gleichzeitig mit dem gerösteten Gemüse grüne oder gelbe Erbsen, Linsen, Bohnen oder Kartoffeln (mit Majoran). Sobald alles weichgekocht ist, passiert man die Suppe, gibt „Ceres“-Einbrenne dazu, lässt sie aufkochen und richtet sie über in „Ceres“-Speisefett gerösteten Semmelwürfeln an.

Grüne Erbsensuppe

1/4 Liter grüne Erbsen kocht man in Salzwasser mit einem Stückchen „Ceres“ – Fett und Zucker sehr weich. Dann passiert man das Ganze und dickt die Suppe mit einer lichten Einbrenne, aus „Ceres“ Fett und Mehl bereitet, ein. In „Ceres“ – Fett geröstete Semmelwürfel oder Grießnockerl dienen der Suppe als Einlage.
Rezepte zu den Nockerln: Nussgross „Ceres“ Fett wird ein wenig erweicht, dann mit Salz, Muskatblüte, einem oder zwei Eiern tüchtig abgerieben und soviel grober Gries dazugeben, dass eine mittelfeste Masse entsteht. Mit einem Kaffeelöffel sticht man kleine Nocken aus und lässt sie 1/4 Stunde in Salzwasser sieden. Diese Nocken dürfen erst kurz vor dem Einkochen bereitet werden. Zum Schluss gibt man feingehackte grüne Petersilie in die Suppe.

Suppe mit gebackenem Reibteige

Zwei Dotter und Mehl werden auf dem Nudelbrett zu einem sehr festen Teige gewirkt, den man auf einem Reibeisen zerkleinert. In eine Pfanne gießt man zerlassenes „Ceres“ Fett und röstet den Teig darin goldgelb. Er wird in klare Suppe eingekocht.

Milzpüree Suppe

Zwiebel, etwas Grünzeug, Pfeffer und Neugewürzkörner, sowie klar gehackte Rindsknochen werden in „Ceres“ Fett geröstet und eine rohe Milz fein faschiert hinzu gegeben. Sobald die Zwiebeln gelblich sind, staubt man mit Mehl an und gießt Rindsuppe auf, die man 1 1/2 Stunden verkochen lässt. Das Ganze wird durch ein Haarsieb betreiben und nochmals aufgekocht.

Hirnsuppe

Man lässt 6 dkg„Ceres“ Fett aufschäumen und verrührt damit zwei reichliche Löffel Mehl. Ein gut gewässertes, abgehäutetes Kalbshirn wird mit verrührt, 12 geschälte, geriebene Mandeln und eine abgeriebene, in Milch geweichte Semmel hinzugegeben. Unter beständigem Rühren kommt durchgeseihte Suppe hinein, die man eine halbe Stunde sieden lässt. Man schlägt die Suppe so vollständig durch´s Sieb, dass nichts zurückbleibt, Man reicht geröstete Semmelwürfel zur Suppe.

Spargelsuppe

Man putzt einen Bund Spargel, zerschneidet ihn in 2 cm lange Stücke und kocht sie in Salzwasser weich. Mit 10 dkg„Ceres“ Fett macht man eine lichte Einbrenne, gibt etwas klare Rindsuppe, nebst dem Wasser, worin der Spargel gekocht hat, dazu. Danach seiht man das Ganze durch, gibt die Spargelstücke hinein und lässt sie nochmals darin aufkochen. Vor dem Anrichten sprudelt man 2 Dotter mit etwas kalter Suppe ab und gibt sie zu der heißen Suppe.

Mehlschöberl zur Suppe

6 dkg wenig erwärmtes „Ceres“ Fett wird gut abgerieben, nach und nach werden 4 Dotter, 4 Löffel Milch, 7 dag Mehl, etwas Salz und zuletzt der steife Schnee von 4 Eiklar dazug egeben. Man schmiert eine Pfanne mit „Ceres“ Fett aus, streicht die Masse kleinfingerdick hinein, bäckt sie gelb, schneidet die in Würfel und gibt sie in die Suppe.

Leberreis-Suppe

Man treibt 6 dkg etwas erwärmtes „Ceres“ Fett gut ab, gibt 2-3 Eier, 14 dkg geschabte Rindsleber, etwas Salz, Pfeffer, Neugewürz, ein erbsengroßes Stückchen Majoran und so viel Semmelbrösel dazu, dass eine ziemlich feste Masse wird. Dann gibt man das Ganze in ein großlöchriges Sieb oder in ein Reibeisen und drückt es mit einem Kochlöffel in die kochende braune Suppe durch. Gut aufkochen lassen.

Suppe mit Leberschöberl

Man treibt 7 dkg „Ceres“  Fett gut ab, rührt drei Dotter dazu, gibt 14 dkg geschabte Leber, etwas geriebene Zwiebel, Pfeffer, Salz, ein kleines Stückchen mit Majoran verriebenen Knoblauch, von 3 Eiklar Schnee und soviel Semmelbrösel als nötig dazu. Eine Pfanne streicht man mit reichlich „Ceres“ Fett aus, füllt die Masse fingerdick ein, bäckt sie in mittelheißer Röhre langsam, stürzt sie aus, zerschneidet sie in Würfel und gibt sie in die Suppe.

Braune Suppen

Die beliebten „Braunen Suppen“ lassen sich vorzüglich mit Hilfe von „Ceres“ – Fett herstellen, da sich dasselbe sehr gut zum Rösten des Grünzeuges, der Leber und Zwiebel eignet.

Frittatennudeln

3 dcl Milch, 3 Eier, 2 dkg Mehl werden lange und tüchtig gequirlt und aus diesem Teige in einer Pfanne auf stark erhitztem „Ceres“ Fett dünne Frittaten gebacken, die zusammengerollt zu feinen Nudeln geschnitten werden.

Gebackene Erbsen

1 Dotter und 1 Ei, etwas Milch oder Schmetten (Obers) werden tüchtig gequirlt und soviel Mehl dazu gegeben, dass ein dicker Tropfteig entsteht. In eine kleinere Pfanne gibt man drei Finger hoch „Ceres“  Fett, das man heiß werden lässt. Durch ein groblöchrigeres Sieb lässt man nur Tropfen des Teiges in das heiße Fett fallen, bis die Oberfläche damit bedeckt ist; lässt die Erbsen gelb backen, nimmt sie mittels eines Siebes heraus und fährt so fort, bis man den gesamten Teig verarbeitet hat.

Grießschöberl

1/8 liter Grieß brüht man mit 1/8 Liter Milch auf und rührt so lange, bis der Brei kalt geworden. Zwei Dotter zugeben. 3 dkg „Ceres“ – Fett werden zerlassen, Salz zugeben und tüchtig verrühren. Zum Schuss kommt noch der Schnee von den zwei Eiweiß dazu. Eine mit „Ceres“ Fett geschmierte Pfanne wird mit dieser Masse kleinfingerdick ausgegossen und dieselbe semmelgelb gebacken.

Sossen Rezept mit Kokosfett, Rezeptheft Ceres traditionelle Küche von 1907

Saucen/Tunken

 

Lebersauce

Man lässt Zwiebel in „Ceres“  Fett goldgelb rösten, anschließend Leber dazugeben. 2-3 Gewürzkörner, Salz, Zitronenschale, den Saft einer Zitrone, wenig Knoblauch, lässt alles mit Brühe kochen, gibt braune Einbrenne von „Ceres“ Fett dazu, lässt es nochmals aufkochen und seiht die Sauce durch.

Zwiebelsauce

Einige zerschnittene Zwiebeln röstet man in „Ceres“ Fett, gießt Suppe darauf, lässt sie kochen, dickt die Sauce mit einer dunkelgelben Einbrenne von „Ceres“ Fett ein und seiht sie durch.

Kapernsauce

Einige Körnchen Neugewürz, Pfeffer, Zwiebel und Wurzelwerk werden in „Ceres“ Fett geröstet und mit Suppe gekocht. Dann gibt man soviel braune Einbrenne von „Ceres“ Fett als nötig dazu, lässt das Ganze noch einmal aufkochen, seiht es durch, gibt eine Handvoll ganze oder gehackte Kapern hinein, lässt die Sauce noch einmal aufkochen und gibt zuletzt den Saft einer halben Zitrone dazu.

Paradiessauce

Man röstet Zwiebel in „Ceres“ Fett goldgelb, gibt einige Pfeffer- und Gewürzkörner, 2 Nelken, ein Lorbeerblatt, etwas Zitronensaft, Zucker, Salz, einige Paradiesäpfel und Brühe dazu, lässt alles gut kochen, gibt noch die nötige Einbrenne aus „Ceres“ – Fett hinein, lässt die Sauce noch einmal aufkochen und seiht sie durch.

Kümmelsauce

Einen Löffel voll Kümmel wäscht man, gibt ihn in Brühe, lässt ihn kochen, gibt Einbrenne von „Ceres“ Fett dazu, lässt die Sauce aufkochen und seiht sie durch.

Sardellensauce

Die Sardellen werden gereinigt, ausgegrätet und fein gewiegt. Zwiebel, Petersilie, ein wenig Zitronenschale, alles fein gewiegt, wird in „Ceres“ Fett geröstet. Die Sardellen, Fleischsuppe, Zitronensaft werden dazu gegeben. Man lässt alles kochen, gibt die nötige Einbrenne aus „Ceres“ Fett dazu, lässt die Sauce aufkochen und seiht sie durch.

zuspeisen und hauptgerichte von 1907 Ceres Kokosfett rezepte der traditionellen österreichischen küche

Zwischen- und Zuspeisen

 

Ragout

6 dkg „Ceres“ Fett heiß werden lassen. 3 mit einer halben Zwiebel zusammengehackte Sardellen dazugeben, aufschäumen lassen. Füge 2 Kaffeelöffel Mehl bei und lasse dies dünsten. Dieser Brei wird mit einer halben Tasse Fleischbrühe und einer halben Tasse Schmetten (Obers) verdünnt, in den Schmetten (Obers) wurden 2 Dotter eingequirlt.
In diese Sauce kann man Reste von Fisch- und Hühnerfleisch legen; auch ein gekochtes Kalbsbries, gekochtes oder gebratenes Kalbfleisch, mageres Schweinefleisch können zur Bereitung des Ragouts verwendet werden. Das Fleisch wird vorher in kleine Würfel geschnitten. Feingehackte Pilze, grüne Erbsen, etwas Muskatblüte kann man nach Belieben als Würze verwenden. Dieses Ragout kann eine vielfache Verwendung finden. Man schmiert Muschelformen mit „Ceres“ Fett aus, füllt das Ragout ein, beträufelt mit brauner Butter und gibt wenig Semmelbrösel dazu. Man bäckt die Muscheln eine Viertelstunde in der Röhre, Oder man füllt das Balkenblech, nachdem man es mit „Ceres“  Fett geschmiert wurde, mit dem Ragout und bäckt kleine Karbonaden, die sich gleich den Muscheln vorzüglich als Gemüsebeilage eignen.

Das Ragout kann man auch in Blätterteigkrapfen füllen. Man bereitet den Blätterteig: Aus 10 dkg Butter, 10 dkg erweichtem „Ceres“ Fett und 14 dkg Mehl wird ein Teig geknetet, den man zugedeckt kalt stellt. 2 Dotter und 8 Löffel Wasser werden verquirlt und mit Mehl zu einem Teige verarbeitet, der so fest wie ein Strudelteig sein muss und solange geknetet wird, bis er Bläschen wirft. Beide Teile lässt man zumindest eine Stunde rasten. Dann wird zuerst der Eierteig ausgewalzt, der Fettteig kommt darauf, wird mit dem Eierteige überschlagen. Beide Teige werden tüchtig gewalzt, immer wieder überschlagen und ausgewalzt. Man sticht Krapfen aus, legt ein Teigringel herum und bäckt dies, nachdem man es mit Ei bestrichen, in heißer Röhre. In die Öffnung füllt man das Ragout und hat nun fertige Steten, die heiß aufgetragen werden.

Erdäpfelkräpfchen

3 sehr grosse gekochte Kartoffeln werden gerieben, mit 1 Ei, 2 dkg „Ceres“ Fett und so viel Mehl, als die Masse annimmt, zu einem Teige verarbeitet, aus dem Krapfen ausgestochen werden. Dieselben werden mit Fleischresten beliebiger Art, welche vorher durch ein Ei gebunden wurden, gefüllt und in heißem „Ceres“ Fett ausgebacken. Es genügt auch aus dem Teige direkt Kugeln zu formen, dieselben leicht in Semmelbrösel zu hüllen und in heißem „Ceres“ – Fett zu backen. Eine vorzügliche Gemüseeinlage für Suppen.

Quark (Topfen)-Knödel

7 dkg  „Ceres“ Fett, gehäufter Teller Topfen, 1 Ei, 3 Dotter, Salz, Hand voll Semmelbrösel und 2 dkg Mehl liefern zwei vorzügliche Quarkknödel.

Semmelknödel

Für zwei Personen schneidet man zwei Kaisersemmeln würfelig und röstet sie in „Ceres“ Fett. Dann macht man einen nicht zu weichen Teig von 5 Esslöffeln Mehl, etwas Salz und Milch, gibt die gerösteten Semmeln hinein , formt einen Knödel und lässt ihn eine Viertel Stunde kochen. In „Ceres“Fett geröstete Semmelbrösel streut man über den fertigen Knödel.

Kartoffel-Karbonaden

Einige gekochte, geschälte Kartoffeln werden fein gestoßen. Eine Zwiebel und etwas grüne Petersilie wird fein gehackt, in etwas „Ceres“ Fett geröstet und zu dem Kartoffel beigemengt. Man gibt noch 1-2 Eier, etwas Salz, ein wenig Pfeffer, 2 Löffel Milch und etwas Mehl dazu, mengt alles gut durch, formt Karbonaden, wickelt sie in Semmelbrösel und bäckt Sie in heißem „Ceres“  Fett auf beiden Seiten goldgelb. Man gibt sie als Zuspeise zu Lungenbraten oder Wild.

Gebackene Kartoffeln

Rohe, in Blätter geschnittene Kartoffeln salzt man und bäckt sie langsam in warmen „Ceres“ Fett, bis sie weich, aber noch weiß sind. Dann gibt man sie in heißes „Ceres“ Fett und lässt sie darin rasch aufbacken.

Kartoffel-Puffer

8 große Kartoffeln werden geschält, roh gerieben, gesalzen und mit 2 Eiern, 2 Esslöffeln Mehl, etwas Milch verrührt. Diese Masse wird in eine mit reichlich „Ceres“ Fett ausgestrichene Pfanne gestrichen und auf beiden Seiten knusprig gebacken.

Linsenkoteletts

Das dazu bestimmte Quantum Linsenschrott kocht man zuvor zu einem steifen Brei und lässt ihn erkalten. Dann gibt man Eier, zerlassenes „Ceres“ Fett, etwas gewiegten Kümmel, geröstete Zwiebeln, das nötige Salz und so viel geriebene, geröstete Semmel hinzu, dass man Klößchen aus der Masse formen kann. Diese drückt man in beliebiger Form flach, paniert sie in gequirltem Ei und Semmelbrösel und brät sie in heißem „Ceres“ Fett auf beiden Seiten schön braun.

Gute Erdäpfelknödel

Geriebene Erdäpfel begießt man mit reichlich „Ceres“ Fett, gibt einige Eier und so viel Mehl bei, als die Masse annimmt. In „Ceres“ Fett geröstete Semmelstücke werden beigemengt und nach Belieben große oder kleine Knödel geformt, die in Salzwasser gekocht werden.

Schinkenkipferl

10 dkg „Ceres“ Fett, 24 dkg Mehl, 2 Löffel voll saurem Schmetten, Salz werden zu einem Teige verarbeitet, den man eine Stunde rasten lässt. Dann wird der Teig dünn ausgewalzt und mit einem Krapfenstecher ausgestochen. Die Teilstückchen füllt man mit gehacktem Schinken und formt sie zu kleinen Kipferln, die, mit Ei Bestrichen, rasch gebacken werden. Die Kipferln eigenen sich auch als Teegebäck.

Fleischpudding

Nussgross „Ceres“ Fett wird zerlassen und mit 3 oder 4 Dottern abgerieben. In „Ceres“ Fett geröstete Semmelbrösel, das gehackte Fleisch (Bratenreste), fein gehackte Zitronenschale und Saft, grüne Petersilie und etwas Suppe beigemengt. Zum Schluss gibt man von 3 oder 4 Eiklar Schnee dazu und kocht den Pudding 1/2 Stunde in Dunst. Man serviert mit einer Schwammerlsauce.

Quark (Topfen)- Platzeln

Gleichschwer geriebene Erdäpfeln und Quark werden mit Eiern und Salz vermengt und mit Mehl zu einem ziemlich festen Teig geformt, der ausgewalzt wird. Man sticht runde Plätzchen aus und bäckt sie in „Ceres“  Fett auf beiden Seiten bräunlich.

Gebackene Kalbsfüsse

Die Kalbsfüsse, die vom Fleischer sauber geputzt sein müssen, werden 2 Stunden in Salzwasser mit Wurzelwerk weichgekocht, abgekühlt, in Ei getaucht und in Semmelbrösel gewickelt. Man bäckt sie in heißem „Ceres“ Fett schön goldbraun.

Grießtaferln

Man kocht Grieß in Milch dick ein, streicht ihn heiß auf eine Porzellanplatte und lässt ihn auskühlen. Dann schneidet man gleich große Taferln aus, die man in Ei und Semmelbrösel taucht und in „Ceres“ Fett schön goldbraun röstet. Der Grießbrei muss gesalzen werden. Eine Beigabe zu Gemüse.

Gebackene Kartoffeln

Man kocht einen steifen Hirsebrei, gibt 4-5 geriebene Kartoffeln dazu, ferner 2 Eigelb, den Schnee der Eier (2 geschlagene Eiklar) und Salz. Man form Schnittchen daraus, wickelt sie in Semmelbrösel und bäckt sie in „Ceres“ Fett bräunlich aus.

braten und Fleischspeisen, zubereitungen der traditionellen küche Österreichs mit Ceres Kokosfett

Braten und andere Fleischspeisen

 

Kalbsbraten

Schlögel oder Rücken liefern einen vorzüglichen Braten. Man salzt das Fleisch und belegt es mit reichlich „Ceres“ Fett. Auf einen Schlögel genügen 25 dkg Fett. Nach dem Anbraten gießt man etwas Wasser unter und versäume nicht, während des Bratens öfters mit dem eigenen Safte zu begießen. Die Brust des Kalbes muss, um recht schmackhaft zu sein, gefüllt werden. Fleisch- und Semmelfülle eignen sich dazu. Semmelfülle kann nach folgendem Rezepte bereitet werden: 5 dkg „Ceres“ Fett wird erweicht und mit 2 Eiern tüchtig abgerieben. Salz, Muskatblüte, gehackte Petersilie oder Schnittlauch kann man nach Geschmack als Würze verwenden. Zu dem Eierabrieb rührt man 7 dkg in Milch geweichte Semmeln und festigt die Fülle mit Bröseln; doch ist die Fülle schmackhafter, wenn sie recht locker ist. Die Fleischfülle setzt sich aus gehacktem, rohen Schweineflesich, geweichter Semmel, Eiern und denselben Gewürzen zusammen. Zum Braten der Kalbsbrust genügen 12 dkg „Ceres“ Fett.

Kalbskoteletts

Dazu verwendet man das Rippenstück, das man in geichmässige Stücke teilt. Die Rippenbeinchen werden von der Haut befreit und gekürzt, Haut und Faser abgeschnitten und das Fleisch tüchtig geklopft, gesalzen, auch mit Zitronensaft betropft. Für 4 Stück Koteletts gibt man 10 dkg „Ceres“  Fett in eine Pfanne, gibt etwas feingehackte Zwiebel daran – auch Pilze verfeinern den Geschmack – und lässt sie anlaufen. Dann kommen die Kotelettes hinein, die zuvor mit Mehl gestaubt wurden. Auf beiden Seiten braten. Sie müssen saftig und weich sein.

Schnitzeln

Dazu verwendet man wohl am besten den Schlögel, doch können Plötze und Rippenstück auch dazu verwendet werden. Man klopft die Schnitzel tüchtig, salzt und paniert dieselben in Mehl, Ei und Semmelbrösel. Will man eine besonders schöne Kruste haben, so streicht man vorsichtig festgeschlagenen Eiweissschnee über die Schnitzel. Sind die Schnitzel so vorbereitet, so kommen sie in reichlich erhitzes „Ceres“ Fett und werden goldbraun von beiden Seiten gebacken.

Kalbshirn

Das Hirn wird von Häutchen und Äderchen befreit und tüchtig gewaschen. Die gleichmäßigen Stücke werden gesalzen, in Ei und Bröseln gewickelt und in „Ceres“ Fett von beiden seiten gelbbraun gebacken.

Kalbsgulasch

Zu einem Kilo Kalbfleisch nimmt man 7 dkg „Ceres“ Fett. Dasselbe lässt man zerlaufen, röstet eine feingehackte Zwiebel darin, streut etwas Paprika darauf und gibt das in Würfel geschnittene Kalbfleisch hinein, lässt dasselbe zugedeckt weich dünsten. Nach Bedarf gießt man während des Dünstens leicht Suppe oder Wasser zu. Zum Schluss kann man etwas sauren Schmetten (Obers), den man mit einem Kaffeelöffelchen Mehl verquirlt hat, daran geben.

Paprika Schnitzel

Werden auf dieselbe Art bereitet, nur wird das Fleisch vorher tüchtig geklopft und dem Schmetten noch etwas Zitronensaft beigefügt. auch verwendet man zu den Schnitzeln mehr Fett. Für ein Kilo genügen 12 dkg „Ceres“ Fett.

Szekely-Gulasch

Zwiebel wird in reichlich „Ceres“ Fett geröstet. Das in Würfel geschnittene Schweinefleisch wird mit etwas Paprika darin gedünstet. Auf ein Kilo Schweinefleisch gibt man 1/8 Kilo rohes Sauerkraut, lässt es wieder dünsten und mengt dann 1/4 Liter, mit etwas Mehl verquirlten Obers bei. Reis dient als Zuspeise, man kann denselben auch gleich mit dem Fleisch dünsten lassen. Bereitungsdauer ca. 3 Stunden.

Lockere Beefsteaks

1/2 Kilo gehacktes Rindfleisch untermenge mit einem Esslöffen Semmelbröseln und 1/8 Liter dickem, saurem Rahm. Forme Beefsteaks, klopfe sie breit und salze sie auf jeder Seite. In eine Pfanne gibt dann 10 dkg „Ceres“ Fett, eine große geschnittene Zwiebel, die darin bräunen lassen. Die Beefsteaks werden darin von beiden Seiten gebraten, herausgenommen und die Sauce mit 1/2 Tasse kochenden Wassers bereitet.

Rindsrouladen

Mürbe Rostbraten- oder Lungenbratenstücke werden tüchtig geklopft, gesalzen, gepfeffert, gespickt und zusammengerollt. Reichlich „Ceres“ Fett gibt man mit geschnittenen Zwiebeln zum Feuer, dünstet die Rouladen darin mindestens 2 Stunden und gießt nach Bedarf leichte Suppe oder Wasser unter.

Gedünstete Beefsteaks

In einer Kasserolle wird reichlich „Ceres“ Fett zerlassen. Die geklopften, gesalzenen, gepfefferten Beefsteaks werden hinein gegeben und wieder mit „Ceres“ Fett belegt. Man dünstet die Beefsteaks 11/1 Stunde zugedeckt. Falls zu wenig Sauce da ist, so gibt man die letzte halbe Stunde etwas Fleischbrühe dazu.

Karbonaden

Rinds- und Schweinefleisch bzw. Kalbfleisch und Schweinefleisch zu gleichen Teilen werden fein gehackt, Zwiebel, in Wasser geweichte Semmel, Eier, Pfeffer und Salz, Limone nach Belieben beifügen (,an kann auch kleinwürfelig geschnittenen Speck beimengen). Aus dieser Masse formt man Karbonaden, die in Brösel gewickelt in „Ceres“ Fett ausgebacken werden. Jedes gebratene oder gekochte Fleisch kann zu dieser Speise verwendet werden, doch muss immer ein Teil des Fleisches roh und etwas Schweinefleisch dabei sein.

Böhmische Rostbraten

Tüchtig geklopfte Rostbraten werden auf viel „Ceres“ Fett, dem etwas Kümmel beigefügt wurde, gedünstet. Halbweich werden sie gewendet, mit ganz wenig Knoblauch bestrichen, eingestaubt und mit Obers fertig gebraten.

Wiener Rindsgulasch

Man röstet 4-5 Zwiebeln in „Ceres“ Fett, gibt dann etwas Zitronenschale, Salz, Majoran, Kümmel, Knoblauch, alles fein gewiegt , zu 1 kg würflig geschnittenem saftigen Fleische, gießt ein wenig Essig dazu, lässt es im eigenen Saft 1/4 Stunde dünsten, staubt es dann mit Mehl, gießt es mit Wasser auf und lässt es zwei Stunden dünsten.

Schweinsgulasch

Man röstet vier mittelgroße Zwiebeln in viel „Ceres“ Fett, gibt dann eine Messerspitze Paprika, 1 kg würflig geschnittenes Fleisch und etwas Salz dazu, lässt es im eigenen Safte 1/4 Stunde dünsten, staubt dann etwas Mehl daran und gießt wenig Wasser zu. Kurz vor dem Anrichten gibt man 1/4 Liter guten Rahm dazu. Die Sauce sollte nicht zu dünn sein.

Rostbraten in brauner Sauce

Man lässt eine Zwiebel, Wurzelwerk, etwas Gewürz in reichlich „Ceres“ Fett anlaufen, gibt dann die geklopften und gesalzenen Rostbraten hinein, dünstet sie, bis sie etwas Farbe haben, nimmt sie heraus und staubt das Wurzelwerk mit 2-3 Löffel Mehl an. Wenn dieses braun ist, begießt man es mit Suppe oder auch Wasser und etwas Zitronensaft, gibt das Fleisch hinein, lässt die Sauce verkochen und passiert sie.

Backhühner

Die Hühner werden ausgenommen, gewaschen, abgetrocknet, gesalzen, in Viertel geteilt, in Mehl, Ei und Semmelbrösel gewickelt und in reichlich „Ceres“ Fett gebacken.

Brathühner gefüllt

Die sauber geputzten Hühner werden gewaschen, gesalzen, das magere Fleisch wird gespickt. In heißem „Ceres“ Fett werden die Hühner schön gelb gebraten. Fülle dazu: Ein Stückchen erwärmtes „Ceres“ Fett wird mit einigen Dottern abgetrieben. Man gibt Muskatblüte, Zitronenschale, Salz, geweichte Semmel und den Schnee der Eiklar dazu (man kann auch die geschabte Hühnerleber dazugeben), mengt es durch und füllt die Hühner.

Gebackener Karpfen

Nachdem der Fisch sorgfältig geschuppt und gewaschen ist, wird er in Stücke geschnitten, abgetrocknet, gesalzen und bleibt, wenn möglich , 1-2 Stunden so liegen, damit er mürber wird. Dann wickelt man ihn in Mehl, zerklopftes Ei und Semmelbrösel und bäckt ihn in heißem „Ceres“ Fett auf beiden Seiten goldgelb. Jeder gebackene oder gebratene Fisch ist sehr gut, wenn er mit „Ceres“ Fett zubereitet ist.

Gespickte Kalbsschnitzel

Die Schnitzel werden gesalzen, geklopft und mit dünnen Speckfäden gespickt. In einer Pfanne lässt man „Ceres“ Fett Aufschäumen und gibt zwei fein gehackte Zwiebeln dazu. Wenn sie anfangen gelb zu werden, gibt man die Schnitzel, welche man vorher mit Mehl bestaubt hat hinein, lässt sie zugedeckt 10 Minuten schnell dünsten, wendet sie dann und lässt sie gelblich werden. Man gießt etwas gute Suppe darunter, damit eine kurze Tunke wird und gibt gedünsteten Reis dazu.

Gebratenes Lamm

Man erhitzt ein Stück „Ceres“ Fett in einer Pfanne, gibt das gesalzene Stück Lamm (Schlegen, Plötze oder Rücken) hinein, belegt es mit Speckscheiben, gibt etwas Thymian und Zitronensaft dazu und lässt das Fleisch bei öfterem Begießen schön gelb braten.

Kalbsnuss englisch

Man löst aus dem Kalbsschlegel die Nuss, häutet sie gut ab, salzt sie, spickt sie rund herum und brät sie in sehr heißer Röhre bei öfterem Begießen in reichlich „Ceres“ Fett 30 Minuten.

Schöpsenfleisch gebraten

Ein Stück mageres Schöpsenfleisch wird gesalzen, mit fein geschnittenem Knoblauch gespickt und in reichlich „Ceres“ Fett bei öfterem Begießen gebraten.

Mehlspeisen und Kuchen mit Ceres Kokosfett, Rezepte aus dem Rezeptheft von 1907

Einfache Mehlspeisen und Kuchen

 

Mehlschmarrn

Man sprudelt 8 dcl Milch, 3 Eier, Salz, 3 dcl Mehl gut ab, schüttet dies in 5 dkg heiß gemachtes „Ceres“ Fett, ungefähr fingerdick, stellt es anfangs ins Rohr, dann auf die heiße Platte. Wenn die Unterseite braun ist, dreht man es um, lässt es wieder bräunen und zerreißt es mit der Gabel. Zucker, Kompott, Milch oder saurer Schmetten als Beigabe.

Gebackener Scheiterhaufen

Aus einem Ei, einem Esslöffel Wasser und Mehl formt man einen dünn ausgerollten Nudelteig, den man in fingerbreite Streifen schneidet. Diese werden in heißem „Ceres“  Fett goldgelb gebacken. Hierauf türmt man sie auf einer Schüssel bestreut sie mit Zucker und bringt sie mit folgender Sauce zu Tisch: Milch, Vanillezucker und etwas Kartoffelmehl quirlt man am Feuer zu einer Sauce, die mit einem Eidotter abgezogen wird.

Kirschkuchen I

10 dkg „Ceres“ Fett, 12 dkg Zucker, 14 dkg Mehl, 1 Ei und 3 Dotter verrührt man, gießt den Teig in eine Pfanne und bestückt ihn mit entkernten Kirschen oder Weichseln – letztere sollten gezuckert werden, damit der Kuchen nicht zu sauer wird.

Kirschkuchen II

10 dkg „Ceres“ Fett, 14 dkg geriebene Mandeln, 5 dkg Mehl, 14 dkg Zucker, 3 Dotter und 3 Klar Schnee werden verrührt, in eine Form gefüllt und mit Kirschen oder Weichseln belegt; dann hellbraun backen.

Aprikosenauflauf

Mache eine Einbrenne von 6 dkg „Ceres“ Fett und 10 dkg Mehl und gieße kochende Milch dazu (1/4 Liter). Den Teig ordentlich glattrühren. Abgekühlt kommen 4 Dotter , 3 dkg Zucker und tüchtig abgerührte Aprikosenmarmelade dazu (beiläufig 4 Esslöffel). Zum Schluss kommt der Schnee von 3 Eiklar dazu. Langsam backen.

Apfelkuchen

Aus 10 dkg „Ceres“ Fett, 14 dkg Mehl, 1 Ei und wenig lauwarmem Wasser am Nudelbrett einen mürben Teig verkneten, der wenigstens eine Stunde rasten muss. Der Teig wird geteilt, ausgewalkt und mit geschnittenen Äpfeln, Rosinen, gerösteten Bröseln, Limonenschale und Zucker gefüllt; dann mit Ei bestrichen, goldgelb gebacken, mit Zucker bestreut.

Tiroler Strudel

1/4 Liter Mehl wirt geteilt. In den ersten Teil kommt 10 dkg „Ceres“ Fett, mit dem er zu einem Teige verarbeitet wird. In den zweiten Teil kommt 1 Ei und wenig Schmetten (Obers), daraus macht man einen Nudelteig. Die Teige werden ineinander geschlagen und tüchtig gewalzt. Dann mit Äpfeln, Mandeln, Rosinen, gerösteten Bröseln und Zucker zu einem feinen Doppelkuchen formen, der mit Ei bestrichen, rasch gebacken und gezuckert wird.

Sandkuchen

10 dkg „Ceres“ Fett, 14 dkg Kartoffelmehl, 14 dkg Zucker, 2 Eidotter, 2 Klar Schnee und Zitronenschale werden zu einer Masse verarbeitet, die auf einem Kuchenblech schön gleichmäßig gelb gebacken wird.

Quarkkucherln

7 dkg Quark, 7 dkg Mehl, 5 dkg „Ceres“ Fett und Salz geben, tüchtig geknetet einen hübschen Teig, der rasten muss. Dann werden daraus Kucherln geformt, die zuerst mit Apfelfülle und dann wiederum mit einem Teigblatt belegt werden. Rasch backen.

Créme-Kuchen

10 dkg „Ceres“ Fett, 15 dkg Mehl, 5 dkg Zucker, 2 Eidotter und 1 Löffel Milch geben einen mürben Teig. der auf einem Kuchenblech gelegt , schön goldbraun gebacken wird. Wenn er überkühlt ist, so wird er mit Marmelade bestrichen und mit Schnee von drei oder mehr Eiern belegt. Der Schnee wird vorher entsprechend gezuckert. Ins ziemlich warme Rohr gegeben, steigt der Schnee und färbt sich schön hellgelb.

Fladen

Aus 1/4 Kilo Mehl, 10 dkg „Ceres“ Fett, 10 dkg Zucker, 1 Ei und wenig lauwarmem Wasser wird ein Teig geknetet, mit dem ein Backblech belegt wird. Durchpassierter, gezuckerter Quark wird mit 1 Ei und wenig Reismehl abgetrieben, auf den Kuchen gelegt und mit Zitronat und Mandeln bestreut, bei mäßiger Hitze gebacken, bis die Oberfläche hellbraun ist. Der Fladen wird noch warm geschnitten.

Kaffebäckerei

In 30 dkg Mehl bröselt man 6 dkg zerlassenes „Ceres“ Fett, gibt 2 Dotter, Limoneschale, Salz und 2 dkg gut aufgegangene Hefe dazu und macht einen Teig, der zu Brezeln, Ringeln oder Kipfeln geformt wird. Mit Ei bestrichen, mit Grobzucker und Mandeln bestreut, werden dieselben rasch bräunlich gebacken.

Auflauf von Grieß- oder Reismehl

Man kocht Grieß- oder Reismehl in Milch zu einem dicken Brei. In einer Schüssel treibt man ein Stück erwärmtes „Ceres“ Fett mit einigen Dottern, Zucker und ger. Zitronenschale gut ab, gibt nach und nach den erkalteten Grieß- oder Reisbrei dazu. Zuletzt rührt man den festgeschlagenen Schnee der Eiklar dazu, gibt die Masse fingerdick in eine mit „Ceres“ Fett ausgestrichene und mit Bröseln ausgestreute Form und bäckt sie langsam.

Kartoffelkuchen

Man reibe kalte, gekochte Kartoffeln, vermenge sie mit 2 Eiern, Zitronenschale und dem nötigen Mehl, gebe etwas Zucker dazu und mache einen Teig. Man kann auch einige bittere Mandeln dazu geben. Forme kleine Kuchen und backe sie in „Ceres“  Fett.

Gesundheitsbrot

Man rühre 10 dkg „Ceres“ Fett mit 10 dkg Zucker schaumig. Nach und nach 4 Dotter, 4 Löffel Milch, etwas Zitronenschale hinzugeben. 4 Eiweiß zu Schnee schlagen und 1/4 Kilo Erdäpfelmehl hinzugeben. Ein Päckchen Backpulver darüberstreuen und leicht durch die Masse ziehen. In eine mit „Ceres“ Fett ausgestrichene Form füllen und etwa eine halbe Stunde backen. Sehr zu empfehlen, weil leicht verdaulich.

Gesundheitsbäckerei

14 dkg „Ceres“ Fett werden mit 4 Dottern und 14 dkg Staubzucker gut abgetrieben; 1/4 Liter Schmetten, Schale von 1/2 Zitrone, 3 dkg Rosinen, 3 dkg geh. Mandeln, von 4 Eiklar Schnee, 28 dkg Mehl und ein Päckchen Backpulver wird mit dem Abgetriebenen gut vermengt. Die Masse streicht man in eine mit „Ceres“ Fett ausgestrichene und ausgebröselte Form und lässt sie 3/4 Stunden backen.

Kastanien-Kipfel

Auf dem Nudelbrett wird ein Teig geknetet aus 24 dkg „Ceres“ Fett, 32 dkg Mehl, 4 Dotter, etwas Zitronenschale, etwas Salz, einem Löffel Zucker und 2 Teelöffel Backpulver, auch können 2-3 Löffel Milch beigemengt werden. Aus diesem gut verarbeiteten Teig werden kleine Kipfeln geformt, die man mit nachstehender Masse füllt, in mäßig heißem Rohr bäckt und dann mit Zucker bestreut. Fülle: 1/2 Kilo geschälter Kastanien kocht man, stößt sie fein, verrührt sie mit kalter Milch und gibt etwas gesponnenen Zucker dazu. Auch können die Kipfeln mit Nussfüllung oder Marmelade gefüllt werden.

Gefüllte Buchteln

In ein Kilo Mehl rührt man einen Gärteig vor, 4 dkg Hefe, gibt etwas ger. Muskatnuss, ger. bittere Mandeln, ger. Zitronenschale, einen kleinen Esslöffel Salz, 2 Eier, 25 dkg zerlassenes „Ceres“ Fett, 25 dkg Zucker und so viel Milch, um einen lockeren Teig zu machen, dazu. Den Teig schlagen, bis er Blasen wirft, gehenlassen. Dann rollt man kleine Stückchen Teig aus, füllt sie mit Mohn, Eingesottenem oder Nussfüllung, formt kleine Buchteln daraus, legt sie in eine mit „Ceres“ Fett ausgestrichene Pfanne, bestreicht die Buchteln mit „Ceres“ Fett, lässt sie nochmals aufgehen, bäckt sie im Rohr und bestreut sie mit Zucker.

Gegossene Dalken

Man gibt in einen hohen Topf 1/2 Kilo Mehl, 2 Dotter, ein ganzes Ei, etwas Salz, Zitronenschale, 12 dkg Zucker, 2 Esslöffel zerlassenes „Ceres“ Fett, eine Gärteig von 2 dkg Hefe und so viel gute Milch, dass ein dicker Tropfteig daraus wird. Nun rührt man ihn gut ab und lässt ihn an einem lauen Ort aufgehen. Das Dalkenblech streicht man reichlich mit „Ceres“  Fett aus, gießt den Teig löffelweise in die Vertiefungen des Dalkenbleches und bäckt sie auf beiden Seiten. Man bestreicht sie mit Eingesottenem, Pflaumenmus oder Zucker und Zimt.

Striezel

Zutaten: 50 dkg Mehl, 18 dkg „Ceres“ Fett, 3 Dotter, 20 dkg Zucker, 7 dkg Mandeln, 10 dkg Sultaninen, 3 dkg Hefe. Man bröselt das zerlassene „Ceres“ Fett in das Mehl, gibt den Gärteig von der Hefe dazu, dann den Zucker, Dotter, etwas Salz und Zitronenschale zugeben, macht den Teig mit Milch an, schlägt ihn gut ab, gibt nun die fein gehackten Mandeln, dann die Sultaninen dazu und lässt ihn aufgehen, flicht einen Striezel, bestreicht ihn mit Ei, lässt ihn nochmals aufgehen und bäckt ihn langsam goldgelb.

Krapfen

Man treibt 3 dkg erwärmtes „Ceres“ Fett flaumig ab, rührt 4 Dotter, 5 dkg Zucker, einen Kaffeelöffel Rum und etwas Salz dazu und gibt ungefähr 30 dkg Mehl dazu. Dann rührt man einen Gärteig von 2 1/2 dkg Hefe und 1/4 Liter Milch dazu, schlägt den Teig gut ab, bis er sich vom Kochlöffel löst und lässt ihn an einem nicht zu warmem Ort aufgehen. Dann wälzt man den Teig aus, sticht mit dem Ausstecher runde Scheibchen aus, legt auf jedes ein Stückchen Eingesottenes, deckt eine zweite Scheibe darauf und sticht es mit kleinerem Stecher aus. Die Krapfen mit einem Tuch zugedeckt aufgehen lassen. In heißem „Ceres“ Fett, das etwa vier Finger hoch in der Pfanne (Kasserolle) stehen muss, ausbacken. Zuerst gibt man sie mit der oberen Seite in das heiße Fett und deckt die Pfanne mit einem Deckel zu, dann wendet man sie und bäckt sie offen semmelgelb, legt sie auf ein Haarsieb und bestreut sie mit Zucker.

Spritzkrapfen

Man macht einen Brandteig von 2 dcl Wasser, 2 dcl Mehl, 1 Kaffeelöffel Rum, 2 dkg „Ceres“ Fett, ein bisschen Salz und Zucker. Wenn sich der Teig vom Löffel löst, zieht man ihn vom Feuer weg, gibt ihn in einen Weidling und 3 Eier dazu. Der Teig muss nun 1/4 Stunde gut gerührt werden. Dann bäckt man in kochendem „Ceres“ Fett die Spritzkrapfen heraus und serviert sie warm.

Sacher Gugelhupf

Man lässt 14 dkg „Ceres“ Fett zerlaufen, schlägt nach und nach 3 Dotter und ein ganzes Ei dazu. Gleichzeitig gibt man mit jedem Dotter 14 dkg Zucker löffelweise dazu, ferner 2 Löffel Rum, 5 Löffel Milch und 23 dkg Mehl, schlägt alles gut ab und gibt noch 3/4 Päckchen Backpulver dazu, rührt alles nochmals gut durch und gibt den Teig in die mit „Ceres“ Fett ausgestrichene und mit Semmelbrösel ausgestreute Form. 1 Stunde Backzeit. Auskühlen lassen und mit Schokoladenglasur übergießen.

Teegebäck

Aus 1/8 Kilo „Ceres“ Fett, 1/8 Kilo Zucker, 2 Eiern, 1/10 Liter Milch, 1/2 Kilo Mehl, einen Kaffeelöffel voll Natron einen Teig anrühren. Formen ausstechen und schnell backen.

Gugelhupf

30 dkg Mehl, 10 dkg „Ceres“ Fett, 4 Dotter, 7 dkg Zucker, 3 dkg aufgegangene Hefe, 2 Eiklar Schnee, Limonenschale, Salz und 7 dkg Rosinen liefern den Rührteig zu einem schmackhaften Gugelhupf, der in gut geschmierter Form eine Stunde gebacken wird.

Fülle für Oblaten

12 dkg „Ceres“ Fett, 14 dkg Zucker werden schaumig gerührt und mit 24 Gramm erwärmter Kakaomasse vermengt. Etwas Vanille verfeinert den Geschmack. Die Oblaten werden damit bestrichen, zusammengelegt und liefern so ein angenehm schmeckendes Gebäck.

Armer Ritter

Man schneidet Semmeln in gleichmäßige Scheiben und taucht Sie in eine Masse, die aus in Milch verquirltem Ei, Salz, Zucker und Zimt besteht, dann wickelt man sie in Semmelbrösel und backt sie in „Ceres“ Fett aus. Marmelade und Kompott als Beilage.

Ceres Kokosfett Rezepte von 1907, traditionelle Küche Österreich, Torten und feine Bäckereien.

Kleine Bäckereien und Torten

 

Bretzeln

Man bröselt in 28 dkg Mehl etwa 12 dkg „Ceres“ Fett, gibt 2 dkg aufgegangene Hefe, Salz, 1 Löffel Zucker und 4 Löffel Milch dazu; arbeitet den Teig am Nudelbrett durch, formt kleine Bretzeln, die man mit Grobzucker, Mohn oder Buntzucker bestreut, nachdem man sie mit Ei bestrichen hat und lässt sie goldgelb backen.

Mürbe Kränzchen

35 dkg Mehl, 20 dkg „Ceres“ Fett, 10 dkg Zucker, 2 Dotter, Zimt und Zitronenschale werden zu einem Teig verarbeitet, den man an einem kühlen Ort rasten lässt. Dann wird er ausgewalzt, mit Formen beschmiert, mit grob gehackten Mandeln und Zucker bestreut, rasch gebacken.

Kipfeln

10 dkg „Ceres“ Fett, 7 dkg Zucker, 16 dkg Mehl werden mit 7 dkg geriebenen Mandeln ohne Schale auf dem Nudelbrett zu einem Teig verarbeitet, aus dem fingerdicke Stangerln geformt werden, die zu Kipfeln gebogen werden; blass gebacken, werden sie in Vanillezucker gewickelt.

Kleine Kuchen

50 dkg Mehl, 12 dkg „Ceres“ Fett, 18 dkg Zucker, 2 Eier und 2 Löffel Rosenwasser liefern einen vorzüglichen mürben Teig, aus dem man kleine Kuchen aussticht, die nicht zu heiß gebacken werden.

Teestangen

1/2 Liter Mehl, 1/4 Liter Milch, 6 dkg „Ceres“ Fett, etwas Salz und 1 dkg aufgegangene Hefe werden tüchtig verarbeitet. Aus dem Teig dünne Stangerl rollen, die entweder mit Vanillezucker oder mit Kümmel und Salz bestreut werden. Ohne sie gehen zu lassen, bäckt man sie rasch gelb ab.

Teestangen aus Erdäpfeln

14 dkg tagszuvor gekochte, geriebene Erdäpfeln, 10 dkg „Ceres“ Fett, 14 dkg Mehl, 1 Messerspitze Salz werden auf dem Brette verarbeitet, zwei Messerrücken dick ausgerollt und mit dem Ei bestrichen. Dann dreht man aus dem Teig 10 cm lange, 2 cm breite Stangen, die man mit Kümmel und wenig Salz bestreut und auf einem trockenem Blech langsam bäckt.

Orangenschnitten

40 dkg Mehl, 14 dkg Zucker, 20 dkg „Ceres“ Fett, 4 Dotter, Salz, Zitronenschale werden zu einem Teig verarbeitet, aus dem kleine Kuchen gebacken werden. Gesponnenen Zucker gibt man über Orangenschnitten und legt 3 Stück eine Stunde vor dem Servieren auf die Kuchen.

Gewürzschnitzel

12 dkg „Ceres“ Fett, eine Tafel geriebene Schokolade, 28 dkg Mehl, 2 Eier, 14 dkg Zucker, 1 Kaffeelöffel gestoßene Nelken, 1 Kaffeelöffel Zimt und Zitronenschale werden auf dem Brett zu einem Teig verarbeitet, der zwei Messerrücken dick ausgewalzt, zerschnitten (Vierecke) und mit Eiklar bestrichen wird. Jedes Schnitzel wird mit einer halben Mandel belegt.

Quark (Topfen) Spitzen

Frischer Quark wird gut ausgedrückt, mit einigen Dottern, Zucker, etwas abgeriebener Zitronenschale, etwas Salz und so viel feinem Mehl vermischt als nötig ist, um einen nicht so festen Teig zu bereiten. Aus diesem formt man runde oder längliche abgespritzte Teile, die man in siedendem „Ceres“ Fett bäckt. Wenn sie schön braun sind, nimmt man sie heraus, bestreut sie mit Zucker und gibt Kompott dazu.

Topfenkuchen

8 dkg erwärmtes „Ceres“ Fett, 10 dkg Zucker, 10 dkg trockener Topfen, 4 Eidotter, 8 dkg Mandeln, von einer Zitrone Saft und Schale werden vermischt und etwa 1/2 Stunde kühl gelagert. Dann gibt man den Schnee von 4 Eiklar dazu und bäckt die Masse in einer mit „Ceres“ Fett ausgestrichenen und mit Semmelbrösel ausgestreuten Tortenform.

Bärenpatzeln

33 dkg Mehl, 20 dkg „Ceres“ Fett, 21 dkg Zucker, 13 dkg mit der Schale geriebene Mandeln oder Haselnüsse, 1 dkg gestoßene Nelken, 1 dkg Zimt und 1 Ei werden tüchtig durchgeknetet. Die Formen mit zerlassenem „Ceres“ Fett schmieren und den Teig recht dünn in die Formen drücken. Man lässt sie auf einem Blech im Rohr braun backen, klopft sie noch warm heraus und bestreut sie mit Vanillezucker.

Teegebäck

12 dkg zerlassenes „Ceres“ Fett, 12 dkg Zucker, 24 dkg Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 1 Ei, 1 Dotter, etwas Zitronenschale werden zu einem Teig verarbeitet, ausgewalzt und verschiedene kleine Formen ausgestochen, welche auf einem Blech im Rohr goldgelb gebacken und mit Vanillezucker bestreut werden.

Nusskipfeln

1/2 Kilo Mehl, 20 dkg „Ceres“  Fett, 3 Dotter, 2 dkg mit Milch und Zucker getriebene Hefe und Salz werden zu einem Teige verarbeitet, der, wenn er zu fest ist, mit Milch geschmeidig gemacht werden kann. Der Teig wird mit den Händen tüchtig bearbeitet, ausgetreiben, zusammengelegt und wieder ausgetreiben. Mit warmen Geschirr bedeckt, lässt man ihn rasten. Dann wird er ausgewalzt, zu Fleckerln geschnitten, die mit nachstehender Fülle versehen, zu hübschen Kipfeln geformt werden. Nussfüllung: Zucker wird mit wenig Wasser gesponnen, Zitronenschale beigefügt, die geriebenen Nüsse werden kurz in einer Pfanne angeröstet, überkühlt und mit Eischnee verrührt.

Teestangerln

28 dkg Mehl, 10 dkg „Ceres“ Fett, 6 Löffel Milch, 1 Dotter, etwas Salz und 1 Teelöffel Backpulver werden auf dem Nudelbrett fest geknetet. Kleine fingerdicke Stangen formen, mit Eidotter bestreichen,  mit Kümmel bestreuen. Goldgelb backen.

Schokoladebrot

12 dkg „Ceres“ Fett, 16 dkg Zucker, 14 dkg Schokolade werden auf dem Feuer glatt gerührt. Hinzu kommen 8 dkg mit der Schale geriebene und durchgesiebte Mandeln. Man leert die Masse in einen Weidling und rührt so lange, bis sie erkaltet ist. Nach und nach fügt man vier Dotter, den Schnee der 4 Eiklar, 6 dkg Mehl und einen Teelöffel Backpulver hinzu. Die Masse wird in eine mit „Ceres“ Fett ausgestrichene längliche Form gefüllt und mit fein geschnittenen Mandeln bestreut. 1/4 Stunde Backzeit. Das Schokoladenbrot ist am nächsten Tage viel schmackhafter und wird am besten mit Schlagobershaube serviert.

Mürber Apfelkuchen mit Gelee

3/8 Kilo Mehl, 20 dkg „Ceres“  Fett, 7 dkg Zucker und 2 Dotter werden zu einem Teig verarbeitet, den man am kühlen Orte rasten lässt. Ein großes Kuchenblech wird damit belegt; hellbraun backen. Indessen dünstet man 24-30 feine, geschälte in sechs Teile geteilte Äpfel in dem Saft einer Zitrone und 25 dkg Zucker langsam weich und lässt dieselben im Safte erkalten. Der gebackene Kuchenteig wird dünn mit Aprikosenmarmelade bestrichen, die Apfelstücke darauf geordnet. Für das Gelee 1/4 l Apfelsaft so lange kochen lassen, bis er Fäden zieht. Dann wird er lauwarm über den Kuchen gegossen, der noch 10 Minuten in die Röhre gestellt wird.

Marillenschaumtorte

20 dkg „Ceres“ Fett, 5 dkg Zucker und 30 dkg Mehl werden zu einem Teig verarbeitet, der in vier Teile geteilt wird, die in der Größe eines Teigblattes ausgewalzt werden. Diese vier Blätter werden mit folgender Créme zusammengesetzt: 3 Löffel Zucker werden mit 3 Löffel Marillenmarmelade verrührt und mit 3 Eiklar Schnee vermengt. Das oberste Tortenblatt beschmiert man mit Eiweiß und streut grob gehackte Mandeln sowie Zucker darauf.

Triester Torte

15 dkg „Ceres“ Fett mit 20 dkg Zucker tüchtig verrühren. 17 dkg ungschälte geriebene Mandeln, eine Tafel geriebene Schokolade, Zitronenschale, Zitronensaft, 6 Dotter und 1 Ei beimengen. Zum Schluss kommen 5 Klar Schnee, 7 dkg Semmelbrösel und 3 dkg kleingeschnittenes Zitronat dazu. Zwei Tortenblätter backen, mit Marmelade füllen, eine Zuckerglasur darüber geben und mit halben Mandeln, Datteln und Malagatrauben garnieren.

Sandtorte

1/4 Kilo zerlassenes „Ceres“ Fett wird mit zwei Löffel Wasser vermischt. 1/8 Kilo Zucker und 3 Eier werden schaumig gerührt und mit 1/8 Kilo Erdäpfelmehl, 1/8 Kilo Weizenmehl, 1/2 Päckchen Backpulver zu dem „Ceres“ Fett gemischt. Man füllt die Masse in eine mit „Ceres“ Fett gestrichene und ausgebröselte Tortenform und bäckt sie langsam 3/4 Stunden. Man kann einen Zuckerguss darüber gießen.

Sacher-Torte

13 dkg „Ceres“ Fett mit 16 dkg erweichter Schokolade über dem Topf verrühren. Ist die Masse kalt, kommen 6 Dotter, 16 dkg Zucker und 14 dkg Mehl sowie der Schnee von 6 Eiern hinzu. Man füllt die Masse in eine mit „Ceres“  Fett gestrichene und ausgebröselte Tortenform und bäckt sie langsam 1 Stunde. Man gibt eine Schokoladenglasur darüber, die wie folgt bereitet werden kann: Man erweicht eine Tafel Schokolade im Ofen, kocht 10 dkg Vanillezucker mit etwas Wasser dick ein und mischt beides zusammen. Sollte die Glasur noch zu dünn sein, so lässt man sie noch einige Minuten kochen.

Linzer Torte

13 dkg „Ceres“ Fett, 13 dkg Zucker schaumig rühren und nach und nach 6 Eidotter beimengen. 16 dkg geriebene Mandeln, 8 dkg Mehl, Zitronensaft und Schnee von 3 Eiklar unterheben. Langsam backen. Man füllt die Torte mit Marmelade; sie ist vorzüglich im Geschmack.

Apfeltorte

20 dkg „Ceres“ Fett, 10 dkg Zucker, 30 dkg Mehl und Vanille werden zu einem Teig verarbeitet, aus dem drei Tortenteile gebacken werden. Man setzt sie mit folgender Fülle zusammen: 8 Äpfel werden fein geschnitten, mit 4 Löffeln Johannisbeersaft oder Stachelbeersaft und Zucker gedünstet, bis die Äpfel einen dicken Brei geben. Ausgekühlt füllt man die Torte damit und gibt über dieselbe eine Zitronenglasur, die wie folgt bereitet werden kann: 12 dkg Zucker werden mit 6 Löffel Wasser und Zitronensaft dicklich eingekocht und nach Bedarf mit Staubzucker verrührt.

Kirschenflecken

7 dkg „Ceres“ Fett und 2 Löffel Wasser werden etwas erwärmt, gut verrührt, 15 dkg Zucker, 3 Dotter, 7 dkg mit der Schale geriebene Mandeln, etwas Zitronenschale, 15 dkg Mehl eingemischt. Der Teig wird auf ein Blech gedrückt, mit schwarzen Kirschen belegt und im nicht zu heißen Rohr gebacken.

Schwäbischer Kirschkuchen

3 dkg „Ceres“ Fett werden flaumig abgetrieben, 7 dkg Zucker, 2 Dotter, ein ganzes Ei, 3 abgerindelte, in Milch geweichte, passierte Semmeln, etwas Zimt, Nelken, 42 dkg schwarze Kirschen, 3 Eiklar Schnee dazu gerührt und in mit „Ceres“ Fett ausgeschmierter und mit Mehl ausgestäubter Form langsam gebacken.

kochbuch von 1907 rezepte mit kokosfett, dekoelement